Das Beschwerdemanagement

Was hat das Beschwerdemanagement mit einer demokratischen Pädagogik zu tun?
Und was beinhaltet ein kindgerechtes Partizipationskonzept?

In Baden Württemberg zwischen Stuttgart und Ulm sind es im Moment drei Einrichtungen, die sich mit diesem Thema in einem Coaching des You and You Verlags auseinandersetzen. Das jeweilige multiprofessionelle Personal genießt die Prozessbegleitung der Coaches mit dem You and You Verlag. Ein erfolgreiches Beschwerdemanagement zu leben, heißt in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess die pädagogische Arbeit weiter zu entwickeln und selbst dabei zu lernen. Das Personal in den pädagogischen Einrichtungen steht auf unterschiedlichen Wissenstand, alle Einrichtungen haben unterschiedliche vor Ort Situationen. Sie haben vier oder auch acht Meetings 2014 geplant. In den Meetings werden unterschiedliche Inhalte für das gesamte muliprofessionelle Team aufbereitet, damit es in der pädagogischen Konzeption niedergeschrieben werden kann. Parallel dazu wird im Bereich der Qualitätsentwicklung Indikatoren zur Evaluation der Standards entwickelt. Über diese Standards werden Ziele formuliert und in einem Umsetzungsplan z. B. mit der PDCA-Methode umgesetzt. Hier sind Unterlagen, die der You and You Verlag als wichtig für ein mulitprofessionelles Personal erachten. Wir stehen Ihnen gerne für evtl. Fragen als Partner zur Verfügung. Das gehört zu unserem kostenfreien Service der für Sie nicht umsonst ist – wir sind an Ihrer Weiterentwicklung interessiert.

  • Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz  Berlin 2012
  • Kinder geRecht werden – Kinderrechte in der pädagogischen und politischen Arbeit in Kindertageseinrichtungen  von Rüdiger Hansen
  • Orientierungshilfe zur Erstellung einer pädagogischen Konzeption für Kindertageseinrichtungen August 2012
  • Sicherung der Rechte von Kindern in Kindertageseinrichtungen
  • Beschwerdefahrplan zur UN- Kinderrechtskonvention

Eingeschränkter Rechtsanspruch 0 – 12 Monate

§ 24 Anspruch auf Förderung in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege

(1) Ein Kind, das das erste Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist in einer Einrichtung oder in Kindertagespflege zu fördern, wenn

1. diese Leistung für seine Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit geboten ist oder

2. die Erziehungsberechtigten

a) einer Erwerbstätigkeit nachgehen, eine Erwerbstätigkeit aufnehmen oder Arbeit suchend sind,
b) sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder
c) Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des Zweiten Buches erhalten. Lebt das Kind nur mit einem Erziehungsberechtigten zusammen, so tritt diese Person an die Stelle der Erziehungsberechtigten. Der Umfang der täglichen Förderung richtet sich nach dem individuellen Bedarf.

(2) Ein Kind, das das erste Lebensjahr vollendet hat, hat bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege. Absatz 1 Satz 3 gilt entsprechend.

(3) Ein Kind, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, hat bis zum Schuleintritt Anspruch auf Förderung in einer Tageseinrichtung. Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe haben darauf hinzuwirken, dass für diese Altersgruppe ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen  zur Verfügung steht. Das Kind kann bei besonderem Bedarf oder ergänzend auch in Kindertagespflege gefördert werden.

(4) Für Kinder im schulpflichtigen Alter ist ein bedarfsgerechtes Angebot in Tageseinrichtungen vorzuhalten. Absatz 1 Satz 3 und Absatz 3 Satz 3 gelten entsprechend.

(5) Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe oder die von ihnen beauftragten Stellen sind verpflichtet, Eltern oder Elternteile, die Leistungen nach den Absätzen 1 bis 4 in Anspruch nehmen wollen, über das Platzangebot im örtlichen Einzugsbereich und die pädagogische Konzeption der Einrichtungen zu informieren und sie bei der Auswahl zu beraten. Landesrecht kann bestimmen, dass die erziehungsberechtigten Personen den zuständigen Träger der öffentlichen Jugendhilfe oder die beauftragte Stelle innerhalb einer bestimmten Frist vor der beabsichtigten Inanspruchnahme der Leistung in Kenntnis setzen.

(6) Weitergehendes Landesrecht bleibt unberührt.